Jasse Kesti

Erst in den letzten Jahren ist allgemein ins Bewusstsein gerückt, wie anstrengend und stressig die dauerhafte Belastung durch alle möglichen Arten von Lärm ist.

Dieser allgegenwärtige Krach ist inzwischen so normal und umfassend, dass man ihn im Alltag normalerweise gar nicht mehr bewusst wahrnimmt. Ohne direkten Vergleich versucht das Gehirn, ihn aktiv auszublenden. Wie oft hört man auf dem Land den Satz: „Ist das herrlich ruhig.“

In der Stadt gehören Verkehrslärm und der Krach von Baustellen irgendwie einfach dazu. Die Hintergrundmusik im Laden und das überraschend laute Brummen der Kühlanlagen rauschen völlig unbewusst an der Wahrnehmungsschwelle vorbei.

Das hallende Stimmengewirr im Großraumbüro und das Radio im Hintergrund … na ja, an alles gewöhnt man sich … oder etwa doch nicht?

Weltweit wurden viele äußerst gründliche und langfristige Studien dazu durchgeführt, wie sich Umgebungslärm und Krach bei dauerhafter Belastung auf die psychische und körperliche Beanspruchung des Menschen auswirken.

Schon erstaunlich: In den Schlagzeilen der Boulevardblätter werden regelmäßig die schrecklichsten Arten herausposaunt, an Herz-Kreislauf-Erkrankungen zu sterben. Über diesen an sich alltäglichen, aber ernst zu nehmenden Belastungsfaktor, den Lärm, liest man in den Medien dagegen, abgesehen von wissenschaftlichen Veröffentlichungen, kein einziges Wort.

Nach verdammt validen Studien kann langfristige Lärmbelastung sowohl körperlich als auch psychisch ziemlich an die Substanz gehen. Sie kann allgemeine Unruhe, Ängstlichkeit, Konzentrationsprobleme, Schlafstörungen und schlicht dauernden Frust verursachen.

Und dauerhafter Stress lässt den Cortisolspiegel im Körper steigen. Dieser steht wiederum in direktem Zusammenhang mit Bluthochdruck und Übergewicht.

Im Bürolärm erhöhen vor allem das ständige Stimmengewirr, Unterbrechungen und das Gefühl, keine Kontrolle zu haben, den wahrgenommenen Stress und den Aufwand, sich zu konzentrieren. In Großraumbüros und Schulen treten Konzentrationsprobleme dadurch noch stärker hervor.

Anders gesagt: Das menschliche Gehirn ist so kalibriert, dass plötzliche Geräusche wie das Vibrieren eines Telefons oder die Stimmen anderer Menschen mit bestimmten „Schlüsselwörtern“ (Hat die Person gerade meinen Namen gesagt?) sofort in den Wahrnehmungshorizont springen. Und schon ist der Gedanke leicht futsch.

Klingt nicht gerade besonders effizient oder stressfrei, oder?

Und in der Forschung zu diesem Thema geht man fast ausnahmslos von sogenannten „Normmenschen“ aus. Aber was, wenn du neurodivergent bist und der Lärm und die Sinnesreize dieser Welt dadurch gleich um ein Vielfaches belastender werden!?!

Na, was hilft denn nun dagegen?

Was würde also ausgerechnet der Entwickler von Noise Cancelling Kopfhörern als Lösung gegen die Lärmverschmutzung empfehlen?

Als Allererstes würde ich der Führungskraft deiner Firma oder Schule einhämmern, dass man, wenn man seine Untergebenen schon unbedingt mit Großraumbüros bestrafen muss, wenigstens so viel Rücksicht auf die Menschen oder zumindest auf die Effizienz nehmen sollte, dass man bereits in der Planungsphase einen Akustikplaner dazuholt und dessen Plan dann auch umsetzt.

Ich garantiere dir: Die Arbeitsleistung und die Zufriedenheit bei der Arbeit würden ordentlich steigen, und die Krankheitstage deutlich zurückgehen.

Und für alles andere kann ich dann gute Noise Cancelling Kopfhörer empfehlen.

Wir bei Valco haben neben einem großartigen, studioreifen Klang und hohem Tragekomfort auch sehr viel Wert auf eine natürliche Lärmkontrolle gelegt. Das mit mehreren Mikrofonen umgesetzte ANC dämpft den Umgebungslärm genau so, wie es soll.

Wir versuchen gar nicht erst, sogenannte „Null-Reiz-Kapseln“ zu bauen, die jedes Geräusch von außen komplett blockieren. Stattdessen wird der Lärm genau richtig gedämpft, damit er das Gehirn nicht überfordert und du Musik und ihre Nuancen auch in einer lauten Umgebung in vollem Umfang genießen kannst, ohne sie bis an die Grenze zum Hörschaden aufzudrehen.

Wenn dann aber doch jemand deine Aufmerksamkeit will, egal ob Reiska aus der Buchhaltung oder ein Lastwagen, bekommst du das natürlich trotzdem mit.

Und weißt du was? Ziemlich viele benutzen unsere Kopfhörer, ohne überhaupt Musik zu hören.

Wie ein Kunde es in seinem Feedback treffend formuliert hat:

„Sie drehen einfach den Lautstärkeregler der Welt ein bisschen herunter.“